Chronik der IWF1934 bis zur Institutsgründung 1956 – 1981 1982 bis heute Amtszeiten der Institutsdirektoren
1934 bis zur Institutsgründung
| 1934 |
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Gründung der "Reichsstelle für den Unterrichtsfilm" (RfdU) in Berlin (seit 1940 auch rückwirkend "RWU" genannt) |
| 1935 |
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Schaffung der "Abteilung Hochschule" der RfdU |
| 1936 |
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Übernahme der Bestände der "Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Filme" (DEGEWI) durch die Abteilung Hochschule |
| 1940 |
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Herauslösung der "Abteilung für den technisch-wissenschaftlichen Forschungsfilm" |
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Umbenennung der RfdU in "Reichsanstalt für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht" (RWU) |
| 1943 |
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Verlegung der Abteilung für den technisch-wissenschaftlichen Forschungsfilm nach Groß-Cammin (Mark Brandenburg) |
| 1945 |
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Verlegung der Abteilung für den technisch-wissenschaftlichen Forschungsfilm nachHöckelheim bei Göttingen |
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Ende der RWU: Besetzung des Hauses in Berlin und Beschlagnahme des Inventars durch US-Soldaten |
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Gründung des "Instituts für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht" (FWU) für die britische Besatzungszone in Hannover, ab April 1946 in Hamburg |
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Gründung des "Instituts für den Unterrichtsfilm" (IfdU) für die Länder Bayern, Großhessen und Württemberg in München |
| 1949 |
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Zusammenfassung der Abteilung Technisch-wissenschaftlicher Forschungsfilm (Höckelheim) und der Abteilung Hochschule der ehemaligen RWU zur "Abteilung Hochschule und Forschung" in Göttingen
Gotthard Wolf referiert anlässlich der Tagung der Hochschulfilmreferenten zum Thema: "Der wissenschaftliche Film". |
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Gründung der "International Scientific Film Association" (ISFA) |
| 1952 |
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Gründung der "Encyclopaedia Cinematographica" (EC) in Göttingen
Gotthard Wolf referiert anlässlich der Tagung der Hochschulfilmreferenten zum Thema: "Die wissenschaftliche Film-Enzyklopädie". |
| 1953 |
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Umbenennung der Abteilung Hochschule und Forschung in "Institut für den Wissenschaftlichen Film" (IWF) als "Zweigniederlassung" des FWU |

1956 –1981
| 1956 |
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Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF) in Göttingen als selbständige Institution der Bundesländer nach dem Königsteiner Abkommen
Von Gotthard Wolf erscheint: "Die Aufgaben des Instituts für den Wissenschaftlichen Film". |
| 1956 – 1967 |
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Einige wichtige filmtechnische Entwicklungen gingen aus dem IWF hervor, u.a.: eine Drehspiegelkamera mit 300.000 B/s, 60 Einzelbilder; eine Funkenkamera nach Cranz-Schardin 1.000.000 B/s, 20 Einzelbilder; Bau einer Tageslichtzeitrafferanlage nach Rieck; Bau eines Meßkinematographen zur Bewegungsanalyse; Bau einer Blitzapparatur für synchrone normalfrequente Aufnahmen |
| 1957 |
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Von Gotthard Wolf erscheint: "Der wissenschaftliche Film (Methoden – Probleme – Aufgaben)" |
| 1961 |
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Von Gotthard Wolf u.a. erscheint:"Der Film im Dienste der Wissenschaft" (Festschrift zur Einweihung des Neubaus) |
| 1963 ff. |
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Das IWF gibt die Schriftenreihe "Publikationen zu wissenschaftlichen Filmen" heraus. |
| 1967 – 1970 |
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Aufbau einer holographischen Aufnahmeanordnung mit He-Ne-Laser; Entwicklung und Bau eines Gerätes zur synchronen Bild-/Tonaufzeichnung bei 20facher Zeitdehnung; Entwicklung einer drahtlosen Startmarkierungsanlage für Tonfilmaufnahmen; Bau einer Kamera nach Cranz-Schardin, 2.000.000 B/s, 36 Einzelbilder |
| 1968 |
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Von Joachim Rieck erscheint: "Technik der Wissenschaftlichen Kinematographie". München 1968. |
| 1977 |
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Übernahme des IWF in die "Blaue Liste" durch die finanzielle Beteiligung des Bundes (BMFT) |
| 1978 – 1980 |
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Weiterentwicklung des Tageslichtzeitraffers, Bau einer optischen Richt- und Kopierbank |
| 1981 |
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25. Institutsjubiläum |

1982 bis heute
| 1986/1987 |
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Evaluation durch den Wissenschaftsrat |
| 1990 |
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Erster gemeinsamer Kongress von Wissenschaftlern und Medieneinrichtungen aus Ost und West im IWF |
| 1991 |
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Gründung der "Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft" (GMW) auf Initiative des IWF |
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Gründung der "Arbeitsgemeinschaft Blaue Liste" (AG-BL) (IWF ist Gründungsmitglied) |
| 1992 |
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Gründung der "International Association for Media in Science" (IAMS) als Nachfolgeeinrichtung der ISFA (IWF ist Gründungsmitglied) |
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40. Jubiläum der Encyclopaedia Cinematographica. Hermann Kalkofen referiert zum Thema: "Die Aufgaben der EC im Spiegel ihres 40jährigen Bestehens". |
| 1995/1996 |
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Evaluation durch den Wissenschaftsrat |
| 1997 – 2000 |
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In der Folge der negativen Evaluation des Instituts erfolgte eine Neukonzeption und deren Evaluierung. Das Konzept "IWF – Der wissenschaftliche Medien-Dienstleister" wurde für tragfähig befunden. Der Bund kündigte die gemeinsame Förderung des Instituts in seiner früheren Verfassung, und nach einer erfolgten Reorganisation wurde das IWF auf der Grundlage der Neukonzeption wieder in die gemeinsame Förderung ("Blaue Liste") aufgenommen. |
| 2001 |
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Einführung des neuen Firmennamens "IWF Wissen und Medien gGmbH" |
| 2002 |
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Erneute Reorganisation |
| 2004/2005 |
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Evaluation durch den Senat der Leibniz-Gemeinschaft |
| 2008 – 2010
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Abwicklung des Instituts |

Amtszeiten der Institutsdirektoren
| 1956 – 1976
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Prof. Dr. Gotthard Wolf |
| 1976 – 1996 |
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Dr. Hans-Karl Galle |
| 1996 – 2000 |
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Dr. Hartmut Rudolph |
| 2001 – 2006 |
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Prof. Dr. Christian Floto |
| 2006 – 2008 |
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Dr. Hanns Ulrich Frhr. v. Spiegel |
| 2008 ff. |
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Prof. Dr. Thomas Knieper |
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13.03.2010,
© IWF Wissen und Medien gGmbH (www.iwf.de),
Nonnenstieg 72, D-37075 Göttingen
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